Archiv für die Kategorie ‘Ernährungswissen’

Zimtschnecken

Samstag, 27. Oktober 2012

Bei uns duftet es gerade mal richtig nach Zimt. Ich habe meine Zimtschnecken frisch aus dem Backofen geholt und jetzt müssen sie erst etwas abkühlen, bevor wie sie genießen können.
Das Rezept habe ich aus der aktuellen Eat-Smarter, eine Zeitschrift, in der ich immer fündig werde.
Für alle Mamis und Papis: Kinderküche ist dort immer ein großes Thema.
Ich möchte euch jetzt nicht weiter den Mund wässrig machen, sondern schnell mal verlinken aufs Rezept.
Pecanüsse, die bekomme ich in unserem Dorf nicht, also alternativ Walnüsse. Statt Ahornsirup habe ich Honig genommen.
Ich wünsche einfach Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit.
zimtschnecken

Das kleine Wörtchen “bitte”

Montag, 21. November 2011

In der vergangenen Woche habe ich, angeregt durch einen Zeitungsartikel, intensiv darauf geachtet, wie die persönliche Ansprache in Mails, in Foren und auch im realen Leben so ist.
Gerade in Mails und auch in Internetforen kommt das Wort “bitte” oft viel zu kurz.
Sätze wie, “Schick mal schnell rüber…” oder
“Bring mal rüber…” , “Mach mal fertig…”
Wenn in diesen Sätzen das Wort “bitte” eingebaut werden (es sind nur 5 Buchstaben mehr), dann kommen solche Aufforderungen viel freundlicher rüber und weniger dominant.
Ein paar kurze Gedanken zum Wochenstart.

Amaryllis

Amaryllis


Bildquelle: Pixelio Fotograf: Verena N.

Cholesterin: Nahrungsmittelindustrie steckt Schaf in Wolfspelz

Freitag, 19. Juni 2009

Aachen (fet) – Noch immer verteufelt die DGE Eier als Cholesterinbomben, die unsere Blutgefäße verstopfen. Unberechtigt, denn die wahren Übeltäter verstecken sich eher in industriell hergestellten Nahrungsmitteln.

„Cholesterin im Essen erhöht den Cholesterinspiegel im Blut“ klingt zugegeben logisch, doch so einfach funktioniert unser Körper (glücklicherweise) nicht. Mussten wir noch vor ein paar Jahren auf Anraten der Mediziner auf unser Frühstücksei verzichten, können wir dank neuerer Untersuchungen heute getrost eins am Tag essen. Denn die kleinen Nährstoffpakete enthalten neben wertvollem Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen auch Lecithin, welches die Aufnahme des Cholesterins im Darm blockiert. Bei den meisten Menschen drosselt der Körper zudem die eigene Produktion, wenn das Essen ausreichende Mengen enthält. Nur bei etwa 15 bis 20 Prozent ist der Cholesterinstoffwechsel genetisch bedingt gestört, so dass hier in der Tat eine Cholesterinbeschränkung und Medikamente nötig sind.

Cholesterin ist lebensnotwendig für den Körper. Ohne dieses würden unsere Zellen auseinanderfallen und uns wichtige Hormone fehlen. Fettlösliche Vitamine sowie Fett könnten wir nicht aufnehmen. Erst wenn Cholesterin oxidiert, verfremdet es derart, dass es leicht in Gefäßwände eindringt, dort das Immunsystem auf den Plan ruft und Kalkablagerungen begünstigt. Hierdurch verengen sich die Blutgefäße mit der Zeit, so dass Durchblutungsstörungen, Herzinfarkte oder Schlaganfälle auftreten können.
Der Körper selbst kann die Oxidation mit Hilfe von Antioxidantien zwar teilweise im Zaum halten. Doch gegen bereits oxidiertes Cholesterin aus Nahrungsmitteln ist er kaum gewappnet. Viele industriell hergestellte Produkte enthalten statt frischer Zutaten heute sprühgetrocknete Pulver. Für diese werden Eier, Milch, Sahne oder Molke in einem heißen Luftstrom vernebelt und so getrocknet. Dabei bieten die kleinen Tröpfchen eine große Angriffsfläche für Luftsauerstoff, in dessen Folge Cholesterin sehr leicht oxidiert. So finden sich hier 150 bis 200-fach höhere Gehalte als im naturbelassenen Rohstoff. Ein Blick auf das Etikett lohnt sich, denn viele milch- und eihaltigen Industrienahrungsmittel wie Milchschokolade, Eiscreme, Pudding- und Soßenpulver, Nudeln, Instantbabynahrung, Süß- sowie Backwaren enthalten derartige Pulver. ähnlich verhält es sich mit Sprühfetten, die in zahlreichen Fertigmenüs zum Einsatz kommen.
Einige verarbeitete Produkte enthalten zudem nicht nur oxidiertes Cholesterin, sondern häufig auch Transfettsäuren. Diese entstehen bei der Härtung von Pflanzenfett und wirken sich nachteilig auf die Cholesterinwerte im Blut aus. So sollten besonders Schokokekse, Schokobonbons, glasierte Backwaren, Cremeeis und viele Fertiggerichte gleich aus zwei Gründen im Supermarktregal stehen bleiben.
Redaktion: Christine Langer

(Quelle: fet e.V.)

“Lecker ohne”

Dienstag, 02. Juni 2009

Hierbei handelt es sich um eine Rezeptdatenbank mit Rezepten zu den verschiedensten Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten aber schauen Sie am besten selbst.
Das LECKER OHNE-Team besteht aus Diätassistenten, Ökotrophologen und Betroffenen, womit eine hohe Qualität und Zuverlässigkeit der Rezepte gewährleistet ist.
Für mich als Diätassistentin interessant, aber vor allem für “Betroffene”.
Hier ist der Link.

“Alli”- das neue Wundermittel?

Montag, 18. Mai 2009

Schon seit einigen Tagen ist ir die Werbung für ein Mittel namens “Alli” aufgefallen und zwar unangenehm.Meine Kollegin Konstanze Moos hat einen interessanten Beitrag in ihrem Blog dazu verfasst, zu dem ich meinen Kommentar schon geschrieben habe.

Fruchtzucker- Verursacher von Leberschäden?

Montag, 06. April 2009

Über einen Hinweis bei Twitter habe ich zuerst eigentlich nur gelesen, dass die Uni Hohenheim übergewichtige Kinder für eine Langzeitstudie sucht.
Dabei habe ich mir noch nicht viel gedacht. Als ich den Link aber angeklickt habe, wurde mir bewusst, dass es eigentlich um viel mehr geht, das Fruchtzucker nämlich im Verdacht steht, Leberschäden zu verursachen.
Und worin ist Fruchtzucker oftmals reichlich vorhanden? In Kinderlebensmitteln.
Aber das Ganze hat für alle eine Bedeutung, die mit Haushaltszucker süßen: Haushaltszucker besteht aus Traubenzucker und Fruchtzucker.
Hier geht es zum Artikel

Essen während der Schwangerschaft

Dienstag, 24. März 2009

Wie oft bekommt eine schwangere Frau auch heute noch zu hören:” Du musst gut essen, schließlich ist es ja für zwei.”
Das dieser Ratschlag längst überholt ist, wissen wohl die meisten und wenn nicht, dann sollten sie sich bewusst machen, dass schon im Mutterleib die veranlagung zum Diabetes mellitus gelegt werden kann.
Weitere Infos zum Thema finden Sie hier.
babybauch-02.jpg

Irreführende Werbung für Actimel

Mittwoch, 18. März 2009

Schon seit längerem habe ich mich drüber gewundert, dass Actimel von Ökotest mit “Gut” bewertet wurde, wobei eigentlich allgemein bekannt sein sollte, dass es sich um einen zuckrigen Milchdrink handelt, dessen Qualität von jedem normalen Naturjoghurt getoppt wird. Hier eine Erklärung zum Warum und Wieso aus dem Newsletter von abgespeist.de:
“….Nun jedoch hat die Zeitschrift Öko-Test Actimel getestet und für “gut” befunden. Danone wäre nicht Danone, wenn der Konzern das nicht lautstark per Werbespot in die Wohnzimmer der Republik posaunen würde. Gibt es also doch den unabhängigen Beleg für die Wirksamkeit von Actimel? Bietet das zuckrige Getränk tatsächlich Schutz vor Erkältungen? Keineswegs - und sogar ganz im Gegenteil. “Vorsicht Zuckerbomben!” warnt Öko-Test selbst im Text zum Test - und wird noch deutlicher: “Es gibt keinen Grund probiotische Produkte essen zu müssen.”
Wie es dennoch zu der Note “gut” kam, ist schnell erklärt: Das zentrale Werbeversprechen von Actimel - dass der Joghurtdrink die Abwehrkräfte stärke und vor Erkältungen schütze - hat Öko-Test überhaupt nicht untersucht. Getestet wurde vor allem, ob Schadstoffe aus der Verpackung ins Produkt gelangen und wie der Geschmack ausfällt (”süß, mild, säuerlich”). Tendenziell “säuerlich” müssten nun die Verbraucher reagieren. Denn ihnen werden in der Danone-Werbung zwei Botschaften überbracht: Das Testergebnis “gut” und das Gesundheitsversprechen von Danone. So entsteht der falsche Eindruck, als sei von unabhängiger Seite bewiesen, dass der Zuckerjoghurt tatsächlich wirksam Erkältungen vorbeuge. Dass das eine mit dem anderen so viel zu tun hat wie ein Storch mit dem Kinderkriegen - sei’s drum.
Das foodwatch-Testergebnis ist klar: Hier wird das Öko-Test-Siegel irreführend verwendet. Und zwar auf Kosten der Konsumenten. Actimel bleibt daher trotz Note “gut” ein besonders dreister Fall von legaler Verbrauchertäuschung - und ein würdiger Kandidat für den “Goldenen Windbeutel”. ….”
(www.abgespeist.de. )
    (sh-e)

Im Dschungel der E-Nummern

Freitag, 20. Februar 2009

Viele von ihnen sehen die E-Nummern auf den Zutatenlisten der Lebensmittel, doch die meisten wissen nicht, was sich dahinter verbirgt.

Wenn sie mehr darüber erfahren möchten, dann klicken Sie doch einfach hier.

Ungesunde Durstlöscher - Weiche Knochen durch Softdrinks?

Donnerstag, 12. Februar 2009

Aus einer aktuellen Pressemitteilung:

“Softdrinks erfreuen sich bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland zunehmender Beliebtheit. 84 Prozent aller Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren trinken Softdrinks. Jungen konsumieren davon in allen Altersklassen mengenmäßig mehr als Mädchen - beinahe dreimal so viel (mit 250 ml pro Tag versus 86 ml pro Tag). Die tägliche Energiezufuhr durch Softdrinks lag bei den Jungen insgesamt mit 189 kcal über der der Mädchen mit 101 kcal. Das sind die Ergebnisse der EsKiMo (Ernährungsstudie als KiGGS-Modul) von 2007, einer Teilstudie des Kinder- und Jugendgesundheitssurveys (KiGGS) des Robert-Koch-Institutes. Der häufige Konsum solcher Getränke wird jedoch vermehrt mit verschiedenen Gesundheitsproblemen in Zusammenhang gebracht. Dabei sollen sie nicht nur dick machen, sondern auch für weichere Knochen bei Jugendlichen verantwortlich sein. Verschiedene Studien haben inzwischen den Einfluss von Softdrinks auf Ernährung und Gesundheit untersucht. Was ist dran an den Behauptungen?

„Jugendliche, die häufig Softdrinks trinken, scheinen weniger mineralhaltige - und damit weniger stabile - Knochen zu haben”, erläutert Dr. Gunda Backes, Ernährungsexpertin bei PhytoDoc. Das zeigt eine aktuelle Studie des FKE (Forschungsinstitut für Kinderernährung). Die publizierten Daten stammen aus der DONALD-Studie (DOrtmund Nutritional and Anthropometric Longitudinally Designed Study) des Instituts.

Weitere Ergebnisse der DONALD-Studie weisen zudem darauf hin, dass möglicherweise nicht allein die Softdrinks, sondern der Verzehr von Softdrinks und (Frucht-)Säften insgesamt das Körpergewicht beeinflussen könnte. Als einen möglichen Grund nennen die Forscher, dass zuckerhaltige Getränke - trotz der enthaltenen Kalorien - den Hunger nicht so sehr zu stillen scheinen wie feste Nahrung.

„Neuen Studien zufolge kann sich der häufige Konsum von Softdrinks ungünstig auf die Gesundheit von Jugendlichen auswirken. Eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung, in der auf zuckerhaltige Getränke weitestgehend verzichtet wird, kann Osteoporose und Übergewicht vorbeugen”, so Dr. Gunda Backes. Fazit: Softdrinks sollten daher nur gelegentlich und nicht als Durstlöscher getrunken werden.”

Weitere Informationen zu diesem Thema sowie Trinkempfehlungen für Jugendliche unter: http://www.phytodoc.de/news/