Selbst Brot backen und zwar….

15. Mai 2012

schnell, schneller, am schnellsten.
Ich habe mir nämlich schon lange vorgenommen wieder selbst Brot zu backen, aber irgendwie habe ich immer gedacht:
“Das dauert immer so lange mit dem ganzen Warten zwischendurch. Das Rezept, das ich jetzt gefunden habe, hat auch eine Wartezeit, aber die kann ich gut überbrücken, zum Teil mit Schlafen. ;-)
Ich schweife ab, also endlich zur Sache:
Ich lese gerade das Buch “Nudeldicke Deern” von Anke Groener. Ausführliche Rezension gibt es bald im Blog von jetzt ess ich!.
Es handelt sich um ein Brot, das wirklich nur verrührt werden muss, Deckel oder Folie drauf und 20 Stunden stehen lassen. Dann abbacken.
Hier geht es zum Topfbrot-Rezept.
Supereinfach, superschnell. Ich habe mich ans Grundrezept gehalten und nur einen Fehler gemacht: Ich hätte die Form, in den ich den Teig zum Abbacken gepackt habe, fetten sollen.
Ein Brotteig zum Experimentieren. Der nächste Teig ist schon angesetzt. Die erste Hälfte vom Brot ist nämlich schon weg.
topfbrot

Süße Apfeltaschen

05. Mai 2012

Bei Facebook hatte ich ja bereits angekündigt, dass ich Apfeltaschen backe. Jetzt haben sie den Test bestanden, dass sie auch einzufrieren sind, also hier die Zutaten und die Zubereitung.
Ach ja, die Anregung dazu habe ich aus der “Schrot und Korn” von April 2012.
Süße Apfeltaschen
Zutaten für ca. 20 Stück:
Für die Füllung:
500g säuerliche Äpfel ( ich habe Boskopäpfel gekauft)
1 EL Margarine (ausgetauscht durch Butter)
2 EL Zucker (etwas reduziert nach Geschmack)
1/4 TL Zimtpulver

Für den Teig
400 g mehl (Typ 405) (ersetzt durch Dinkelmehl)
1/2 P. Backpulver
2 EL Puderzucker (ersetzt durch 1 EL Zucker)
40 g Margarine (auch hier Butter als Ersatz)
50 ml Sonnenblumenöl
1 Ei
2 El Naturjoghurt
Den Puderzucker zum Bestäuben habe ich komplett weggelassen.

Zubereitung:
1.Äpfel schälen,vierteln, entkernen und fein würfeln.
Margarine (Butter) und Zucker erhitzen, die Apfelwürfel zugeben und leicht braun braten. Zimt zufügen. Auf ein Sieb geben, kühlen.
2. Mehl und Backpulver in eine Schüssel sieben, (Puder-)Zucker und Margarine (Butter) zufügen. ÖL, Ei, Joghurt mit dem Knethaken unterarbeiten (geht nachher mit der Hand noch besser).
3. Den Teig in 20 Portionen teilen, jede zu einem runden Bällchen formen und auf bemehlter Arbeitsfläche zu einem Kreis drücken. Auf jeden Kreis in die Mitte einen TL Apfelmasse setze, die Kreise zusammenklappen und die Ränder gut andrücken.
4. Die Apfeltaschen auf ein Backblech mit Backpapier setzen und im vorgeheizten Backofen (Umluft 180°C) ca. 15-20 Min. backen.
Mehr möchte kann noch mit reichlich Puderzucker bestäuben.
Warm oder kalt servieren.

Apfeltaschen frisch vom Blech

Apfeltaschen frisch vom Blech

“Das ist so ein schöner Tag…

28. April 2012

….tralalala…!” Wer kennt dieses Lied nicht, auch bekannt als “Fliegerlied”
Genau so einen Tag hatte ich gestern. 2 Termine für Beratungen, eine davon im Rahmen des betrieblichen Gesundheitmanagements.
Die Fahrt zum Termin lief glatt, kein Stau, alles total entspannt. Dann ein netter Empfang in der Firma selbst. Unterstützung beim Aufbau des technischen Equipments und sofort ein Glas Wasser. Da hat direkt jemand mitgedacht.
Es ging bei diesem Termin darum, einigen Herren begreiflich zu machen, dass Gesundheit ihr größtes Kapital ist und dass sie selbst durch eine vernünftige Ernährung viel selbst dafür tun können.
Der Termin war einfach nur gut. Vielleicht kennt der eine oder andere Leser das Gefühl, wenn man nach Hause fährt, das Grinsen ist quasi im Gesicht festgetackert (weil es die innere Freude widerspiegelt) und mit der Aussicht auf Folgeaufträge.
Im Anschluss daran noch eine Individualberatung, wo nur ein kleiner Zündfunke reichte um den Klienten in die richtige Richtung zu bringen.
Das war so ein Tag, von dem ich wieder lange zehren kann und der mir auch zeigt, dass meine Art zu arbeiten gut ankommt. Vielleicht nicht bei jedem, aber bei vielen.
Und das macht ein prima Leben aus. :-)

“Andere Länder, andere Sitten” Interview

09. April 2012

Nachdem ich gestern den Kommentar im neuesten Beitrag von Kontanzes Travel-blog gelesen habe (ein Eier-Artikel gehört bei ihr jedes Jahr dazu , auch wenn sie auf anderen Breitengraden wandert) kam mir der Gedanke ihr ein paar Fragen zu stellen, quasi ein virtuelles Interview.
Und: Schon heute kamen die Antworten zurück mit einem schönen bunten Foto.

S: Konstanze, Du bist ja nun schon zehn Monate in der Welt unterwegs, bestimmt hast Du viele neue Speisen und Nahrungsmittel kennengelernt. Aber auf was könntest Du auf Dauer nicht verzichten, wenn Du im Ausland leben würdest?
K: Vielleicht kann ich besser auf “möchte” (statt könnte) antworten. Denn überall auf der Welt gibt es nahrhafte und leckere Dinge zu essen und man gewöhnt sich ja auch mit der Zeit … ;-)
Auf Käse und Natur Vollfettjoghurt, sowie überhaupt auf mediterrane Speisen und Getränke möchte ich auf Dauer nicht verzichten.
S: Gibt es spezielle Lebensmittel, eventuell zu bestimmten Anlässen wie Ostern oder Weihnachten, die Du gerne magst, die es nur in Deutschland gibt?
K: Zu Ostern die Zartbittereier gefüllt mit Rotwein, zu Weihnachten vielleicht der Glühwein, draußen in eisiger Kälte mit Spekulatius. Ganz schön weinselig, was?
S: Und was hast Du neu entdeckt und würdest es gern mit nach Deutschland übernehmen, falls möglich?
K: Ja, da gibt es in der Tat vieles und davon so einiges, was in Deutschland einfach nicht erhältlich ist. Z.B. ein Curry aus Jacksfrucht, die Frucht Mangosteen, Stinkefruchteis, frische, junge Kokosnuss (Saft und Fleischjelly), Sticky Reis mit Mango, … oje, da kommt einiges zusammen und sprengt den Rahmen hier. Ich werde das alles mal nach und nach aufgearbeitet in den genugda-kochinspis vorstellen.
Was ich aber grundsätzlich mit übernehmen kann nach Deutschland, ist das Spiel mit der Balance zwischen den Geschmäckern süß, sauer, salzig, bitter und dann noch der Einsatz von Schärfe. Das beherrschen sie hier in Thailand perfekt.
S: Danke, dass du dir die Zeit genommen hast die Fragen so schnell zu beantworten. Ich glaube, ich kann für viele Leser sprechen, die verfolgen, woher du Postkarten schickst: Wenn es möglich ist, dann schreibe ein Buch über deine Erfahrungen inkl. Rezepten.;-) Mit diesem Interview hast du Appetit auf mehr gemacht. Wir wünschen dir noch eine schöne Zeit.

Gemüsestand in Vietnam

Gemüsestand in Vietnam

Und wieder zurück in Vietnam

29. März 2012

Vorgestern, am 27.3. kam wieder eine Karte von Konstanze,abgeschickt am 10.3.
Wenn ich mir auf der Weltkarte anschaue, wo Vietnam liegt, dann war die Post recht flott.
Konstanze beschreibt dieses Mal ihre Eindrücke von Hanoi:
Hanoi ist ein schönes Städtchen mit französischem Flair und vietnamesischem Gewusel.”
vietnam2

Reiseberichte aus Indonesien und Vietnam

07. März 2012

Die Reise geht weiter, die Karten kommen kunterbunt durcheinander, aber das liegt nicht an Konstanze, sondern einfach an der Post.
Die Karte, die am längsten gebraucht hat, ist die aus Indonesien. Abgeschickt am 1.2.12, angekommen, am 3.3.12.
Konstanze schreibt:“…wieder einmal haben wir eine wunderschönen Ort auf dieser Welt gefunden. Stell dir vor, so eine Art Irland in den Tropen…
indonesien

Die Karte aus Vietnam ist am 21.2.12 abgeschickt worden und hat meinen Briefkasten gestern erreicht.
“Das Essen muss ich noch auskundschaften. Die Märkte sind auf jeden Fall fantastisch, zumindest der vegetarische Anteil…
vietnam
Da bin ich auf weitere Berichte gespannt.

“Deutschland rundet auf”

05. März 2012

Spenden, das ist ja immer so eine Sache. Oft geht es da um größere Beträge und das kann dem Geldbeutel schon mal weh tun. Dann lassen wir es halt.
Deshalb finden wir die Aktion “Deutschland rundet auf” ganz gut.
Bei verschiedenen Anbietern besteht die Möglichkeit beim Kassieren zu sagen:“Bitte aufrunden” und schon wird zum nächsten Cent-Zehner aufgerundet. Es sind zwar meist kleine Beträge, aber wie heißt es so schön:
“Kleinvieh macht auch Mist.”
Und so ganz nebenbei: Ich lasse jetzt gerne aufrunden, weil ein Teil des Geldes an ein Projekt geht, das mir auch sehr am Herzen liegt: Klasse 2000
Hier noch ein kleines Filmchen zu Klasse 2000.
Also, wer möchte und die Gelegenheit hat beim nächsten Einkauf:Aufrunden bitte! ;-)

“Singapore”- Grüße von Konstanze

27. Februar 2012

Am Samstag kam nach längerer Zeit mal wieder eine Karte von Konstanze.Abgeschickt am 17.2. angekommen am 25.2. Das ging dann ja mal flott.
Sie schreibt:
…Lecker, lecker hier alles: Dumplings, Noudles, indisch Curries…
Der Großteil der Reise ist ja mittlerweile vorbei. Ich bin so gespannt darauf, welche Eindrücke und Rezepte sie mitbringt.
singapore

Interview zu unserem Kochbuch

09. Februar 2012

Anne Oppermann von der Fernstudienakademie hat uns von LebePrima um ein Interview gebeten.
Es ging darum, warum und wie man über BoD veröffentlichen kann und auch, warum wir diesen Weg gewählt haben.
Lest selbst:
Kochbuch ohne aufgemotzte Food-fotografie- Klappt das?
und
Preisgestaltung bei BoD

Grüße aus Chiangmai

30. Januar 2012

Samstag war wieder eine Postkarte meiner weltreisenden Freundin Konstanze im Briefkasten. Von Chiangmai in Thailand bis ins zur Zeit trübe und kalte Münsterland hat sie keine 2 Wochen gebraucht.
Die Karte zeigt mir heiße Schwefelquellen und weil mich das neugierig gemacht hat, habe ich nach diesen Quellen direkt gegooglet. Hier sind weitere Infos.
Was mich jetzt noch interessiert: Auf der Karte steht Chiangmai im Netz finde ich Chiang Mai.
Was ist denn nun die richtige Schreibweise? ;-)
chiangmai